Ein Kindle ist uns geboren

Vor vielen Jahren habe ich einmal ein eBuch-Lesegerät (denglisch: eBookreader) getestet. Recht schnell war klar, dass dieses Gerät nichts für mich war. Es war umständlich, neue Bücher zu laden, es gab kaum elektronische Bücher, man konnte vor dem Kauf eines Buches nicht in den Büchern probelesen, die Laufzeiten der Akkus war miserabel, man konnte keine Lesezeichen setzen und auch keine Notizen anbringen. Damals entschied ich mich, bei dem guten, alten, gedruckten Buch zu bleiben.

Während meines Sommerurlaubs 2013 in Frankreich teste ich dann erneut das Lesen eines Buches mit einem Tablet/eBuch-Lesegerät. Ich lud mir in Frankreich die notwendige Software aus dem Internet und war sehr überrascht. Die Qualität des Lesens war sehr deutlich verbessert worden. All die oben genannten Nachteile waren beseitigt. Vor allem gibt es inzwischen eine Fülle an kostenlosen Büchern, deren Urheberschutzrechte abgelaufen sind. Ausgiebig testete ich während meinen Reisen durch Frankreich, England und Schottland die neuen Möglichkeiten und kam zum Ergebnis, mir ein reines eBuch-Lesegerät zuzulegen. Dies geschah nun letzte Woche. Ich kaufte bei Amazon einen Kindle, der für 50 Euro im Angebot war.

Kindle

Mein Kindle

Seit ich den Kindl nun habe, nutze ich ihn intensiv. Mein erster Eindruck ist, dass ich den Kauf nicht bereuen werde. Die Augen ermüden nicht mehr oder weniger, als wenn ich ein gedrucktes Buch lese.

Ein weiterer unschlagbarer Vorteil von eBuch-Lesegeräten ist, dass man mit diesen kleinen Computern tausende Bücher bei sich hat und bei Bedarf über das Internet weitere Lektüre ordern kann. Der Rucksack mit Lesefutter, den ich bisher immer mit auf Reisen nehmen musste, gehört der Vergangenheit an. Wenn die Angabe zum Kindle stimmt, dass er drei bis vier Wochen mit einer Ladung des Akkus auskommt, bin ich voll auf zufrieden mit meiner Kaufentscheidung.

Übrigens: Meiner Frau habe ich ein eBuch-Lesegerät geschenkt. Auch sie ist begeistert!

Peter Steil

Über Peter Steil

Peter Steil, Fernwald.
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