Kubuntu & ein alter Computer

Vorgestern fiel mir ein alter Computer wieder in die Hände, den meine Frau vor einigen Jahren ausgemustert hatte, da er zu langsam und das Betriebssystem (Windows XP) zu anfällig geworden war. Es ist ein kleiner Computer der Marke Targa mit einer 180 GB Festplatte, 1 – 2 GB RAM und WLan. Das Gehäuse ist etwas größer als ein Taschenbuch. Ich bekam spontan Lust, diesen PC zu neuem Leben zu erwecken. Ich schaute mich auf dem Markt der Betriebssysteme um und entschied mich für Kubuntu, ein Ubuntu-Derivat. Diese kann man auf einen USB-Stick installieren und den Computer dann von dem Stick aus booten. Da dieser PC über kein DVD-Laufwerk verfügt, war dieses Vorgehen notwendig. Schnell war Kubuntu auf dem Stick; den PC habe ich im Bios so eingestellt, dass er zuerst versuchte, von dem USB-Stick zu booten. Stick eingesteckt, Computer eingeschaltet und schon startete Kubuntu problemlos. Gleich fragte mich Kubuntu, ob ich das System erst einmal vom Stick ausprobieren möchte oder ob ich das System gleich auf der Festplatte installieren möchte. Da ich (K)Ubuntu schon seit langer Zeit testen wollte – ich benutze OpenSuse Linux seit vielen Jahren – wählte ich die sofortige Installation. Noch zwei bis drei Mausklicks und das System wurde installiert. Nach einem Reboot ließ ich ein Update-/Upgrade-Suchlauf starten, es wurden einige Updates eingespielt und schon war alles perfekt. Der Rechner läuft viel besser als unter Windows XP. Nun wird er in meinem Schlafzimmer als Workstation und Mediaplayer dienen.

Was mir schon jetzt positiv an Kubuntu im Vergleich zu OpenSuse aufgefallen ist, ist die sehr leichte Möglichkeit, Upgrades zu installieren. Dies geschieht mittels eines kleinen Systemprogramms, mit denen man auch die Updates einspielt. Bei OpenSuse muss man immer eine komplette DVD runter laden und wie bei einer Neuinstallation von dieser DVD aus booten.

Was mich bei beiden Betriebssystemen gefällt, ist:

  1. die Betriebssysteme sind kostenlos,
  2. die Betriebssysteme sind sehr viel sicherer als Windoof,
  3. die Betriebssysteme sind ressourcenschonender,
  4. die Betriebssysteme laufen stabiler.
Alter Windows-Rechner mit Kubuntu 13.1

Alter Windows-Rechner mit Kubuntu 13.1

 

 

Peter Steil

Über Peter Steil

Peter Steil, Fernwald.
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