Über das Projekt “Deposit4Help”

Im Juni 2018 begann ich mit meinem Projekt “Deposit4Help” “(Pfand für Hilfe”). Ich sammele seit dem in meiner Schule Pfandflaschen von Studierenden und Kollegen, die diese in den Mülleimer werfen wollen. Ich greife auch in einen Mülleimer, wenn ich dort eine Pfandflasche liegen sehe.

Täglich überweise ich den entsprechenden Gegenwert meiner Sammlung auf ein gesondertes Konto. Habe ich genug Flaschen zusammen, gebe ich diese zurück und lasse mir das Pfand auszahlen. Habe ich genug Geld auf dem Konto, spende ich dieses an eine karitative Einrichtung wie z. B. den Franziskustreff in Frankfurt oder ein Projekt, das kostenloses Frühstück für Kinder anbietet, deren Eltern (aus finanziellen Gründen, aus psychischen Gründen, aus sozialen Gründen … warum auch immer) ihnen kein Frühstück geben.

Da sich das Projekt verstetigt hat, berichte ich regelmäßig in meinem Blog darüber und gebe freiwillig Rechenschaft über die finanziellen Ergebnisse des Projektes und die Verwendung der Einnahmen.

Hintergrund des Projektes ist das Erlebnis, dass vor einigen Jahren ein Obdachloser neben unserer Schule erfroren ist, während wir in der Wärme unseres Schulgebäudes saßen. Am nächsten Tag las ich von diesem schrecklichen Todesfall in der Zeitung.

So lange ich es zeitlich und organisatorisch leisten kann, setze ich das Projekt fort.