Urlaubsvorbereitungen | Learning English with BBC

Zugegeben, während meiner Schulzeit als Schüler war Englisch kein besonders beliebtes Fach bei mir. Erst in der 7. Klasse bekam ich das Fach, da ich an einem altsprachlichen Gymnasium war und mit Latein beginnen musste. Wir Schüler freuten uns damals aber auf Englisch – endlich eine Sprache, die zu lernen cool und nützlich war – jedoch trieb unsere Enlisch-Lehrerin, Frau Streng, jede Freude blitzschnell aus. Ich möchte nicht auf Details eingehen, jedoch wurde sie recht schnell laut und schaffte es nicht, unsere kindliche Begeisterung in produktives Lernen umzumünzen. Statt dessen Verbote, deren Sinn ich bis heute nicht verstehe.

In drei Monaten hoffe ich nach zwei Jahren Abstinenz wieder nach Großbritannien reisen zu können. Zwei Hotels sind bereits gebucht, eins als Zwischenstopp in Canterbury, um die 1.000 Kilometer Anreise zum eigentlichen Ziel besser zu verkraften, eins als Reiseziel in Llandudno.

Nun, muss ich feststellen, dass mein Englisch etwas eingerostet ist. Ich habe es in den zwei Jahren zu wenig genutzt. Seit ein paar Tagen höre ich wieder BBC 2 und BBC 4. Die Rate der Wörter, die ich in einem Satz verstehe, ist beängstigend gesunken. Daher höre ich wieder verstärkt die beiden Sender.

Eine wunderbare und effektive Möglichkeit, sein Englisch zu verbessern, ist jedoch das Lernangebot von BBC, BBC Learning English. Für jede Lernstufe und jedes Alter werden hier gratis Lernangebote vorgehalten und ständig erweitert. So kann man kleine Sendungen als Podcast abonnieren und automatisch auf das eigene Handy oder das Tablet oder den PC laden. Es gibt sogar eine App. Verschiedene Kurse wie “In 5 Tagen zum besseren Zuhörer”, “In 5 Tagen die Aussprache verbessern”, “English in News”, “English in a Minute” usw. schaffen eine wunderbare Möglichkeit, Englisch unterhaltsam und kontinuierlich zu lernen. Ich nutze sie!

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Ewald Arenz: Der große Sommer

Ein neues Buch ist auf meinem “Lesestapel” angekommen und im Leseprozess: “Der große Sommer” von Ewald Arenz. Er spielt in “meiner Zeit”, den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts – kein Wunder, ist doch Arenz nur ein Jahr älter als ich.

Auf jeder Seite Spüre ich das Gefühl der Achtziger, der Geschmack, das Denken und die Gesellschaft. Eine interessante Geschichte eines Schülers wird erzählt, die ich nur zu gut geradezu verschlinge.

Ewald Arenz: Der große Sommer. Roman. DuMont, Köln 2021
ISBN 978-3-8321-8153-6

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David Safier: Miss Merkel – Mord in der Uckermark

Frau Bundeskanzlerin Merkel ist noch nicht aus ihrem Amt ausgeschieden, schon gibt es Bücher über ihre Zeit nach dem Amt. Heute habe ich mir das Buch von David Safier “Miss Merkel – Mord in der Uckermark” gekauft und werde es nun auf meinem E-Book Lesegerät lesen. Es scheint recht lustig und unterhaltsam zu sein. So, wie es aussieht, wird dies eine Serie.

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Zwei Tage nach der Impfung gegen Corona

Auch 52 Stunden nach meiner Impfung gegen Corona habe ich keinerlei Nebenwirkungen der Impfung gehabt, außer Schmerzen an der Einstichstelle, die logisch sind, bei jeder intramuskulären Spirtze vorkommt und nach 48 Stunden auch weg sind. Ich bin froh, geimpft zu sein. Es war die richtige Entscheidung.

Im Mai bekomme ich dann die zweite Injektion.

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Corona-Schutzimpfung: Tag 1

Vor 32 Stunden wurde ich mit BioNTech gegen Corona erstmals geimpft. Ich kann davon berichten, dass ich keinerlei Impf-Nebenwirkungen verspürt habe. Bis jetzt verlief die Impfung vollkommen problemlos. Dass die Einstichstelle etwa schmerzt, dürfte logisch sein – wie bei jeder Impfung bzw. Injektion, schließlich wird ein Metallstift in das Muskelgewebe vorgetrieben!

Also, lasst euch impfen!

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Geimpft!

So, heute wurde ich mit BioNTech geimpft. Alles verlief problem- und reibungslos. Nach neun Stunden kann ich sagen, dass ich bislang keinerlei Nebenwirkungen merke. Das hat nichts zu bedeuten. Am Tag danach sollen diese sich erst richtig auswirken, wenn sie denn kommen. Mal schauen!

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Corona | Schutzimpfung!

Vor drei Monaten machten ich mir noch Gedanken über eine Schutzimpfung gegen Corona (Corona-Schutzimpfung?!). Gestern rief ich meine dienstliche E-Mail ab, und da war die lang ersehnte Nachricht, dass ich am kommenden Donnerstag, 15.04., geimpft werde. Als Lehrer gehöre ich in die Kategorie 2, habe ich mir sagen lassen, was bedeutet, dass ich vorrangig geimpft werde. Ich bekomme den Impfstoff BioNTech.

Klar freue ich mich, nun geimpft und geschützt zu werden, allerdings wirft die Tatsache, dass meine Frau und dass meine Kinder noch nicht geschützt werden, einen großen Schatten auf meine Freude.

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Familiengeschichte | Die Schule und die Kirche von Wollmerath

Gestern war ich mal wieder zu einem kurzen Abstecher in Wollmerath. Ich parkte am Ortseingang, weil ich diesmal aus ungewohnter Richtung kam. Dort öffnete mir der Parkplatz eine neue Perspektive auf die Kirche und die ehemalige Schule des Ortes, in dem mein Großonkel Johann Steil (1888 – 1914) wirkte. Er war der Lehrer des Ortes und Organist in der Kirchengemeinde, bis er in den Erste Weltkrieg zog und gleich in den ersten Tagen in Marolles an der Marne durch einen Granatsplitter getötet wurde.

links die Schule und rechts daneben die katholische Kirche von Wollmerath

Bei dieser Persepektive wird sehr deutlich, wie nahe Kirche und Schule waren. Die katholische Kirche übte großen Einfluss auf die Schule und den Lehrer aus. Bildung fand im Schatten der Kirche statt. Mein Großonkel hatte während seiner Lehrerausbildung auch im Orgelspiel geschult worden, weshalb er sicherlich auch in der Kirche die Orgel spielte. Diese Tätigkeit sorgte beim nicht übermäßig gut besoldeten Lehrer für ein nettes Zubrot.

Pfarrer und Lehrer waren in der wilhelminischen Gesellschaft eines Dorfes neben dem Bürgermeister die wichtigsten und einflussreichsten Personen.

Heute liegen die Schule, die längst keine Schule mehr ist, und Kirche am Ortsrand. Vor hundert Jahren, als Johann Steil dort lebte, standen beide Bauwerke im Dorfkern.

Gerne fahre und gehe ich durch den Ort, stelle mir dabei vor, wie der Ort wohl zu Zeiten vor Johann aussah. Ich überlege mir dann, welches Gebäude denn wohl zu seiner Zeit stand, wie das Dorfleben aussah usw.

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Personalratswahlen 2021

Vor fünf Jahren fanden die letzten Personalratswahlen in Hessen statt. Eigentlich beträgt die Amtszeit der Personalräte in Hessen vier Jahre. Wegen Corona wurde die Amtszeit um ein Jahr verlängert, da man davon ausging, dass im letzten Jahr keine ordnungsgemäße Wahl durchführen konnte.

Ich bin seit vielen, vielen Jahren Personalrat an meiner Schule. Eigentlich wollte ich bei dieser Wahl nicht mehr antreten, um Platz für jüngere Kolleginnen und Kollegen zu machen. Kurz vor Einreichungsschluss für unsere Kandidatenliste nahm der Druck aus dem Kollegium auf mich so sehr zu, dass ich mich breitschlagen ließ, mich ein letztes Mal zur Wahl aufstellen zu lassen. Ich bin bei der nächsten Wahl in 2025 59 Jahre alt. Spätestens dann möchte ich mich aus dieser sehr wichtigen Interessenvertretung zurückziehen. Zu oft habe ich es erlebt, dann Menschen so lange auf einem Amt festsaßen, bis man ihnen den Stuhl vor die Türe setzte. Das möchte ich nicht erleben. Darüber hinaus bedarf es frischer, junger Kräfte, hin und wieder neue Wege zu gehen, Dinge von anderen Seiten zu betrachten und Reformen anzugehen.

Ich kandidiere Anfang Mai auch für den Gesamtpersonalrat des Staatlichen Schulamtes für den landkreis Gießen und den Vogelsbergkreis. Würde ich hier gewählt, hätte ich eine neu, spannende Aufgabe, die mich noch einmal in besonderer Weise fordern würde.

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Fünf weitere spannende Jahre als Gemeindevertreter

Am Sonntag waren Kommunalwahlen in Hessen. In meiner Gemeinde Fernwald wurde die Gemeindevertretung neu gewählt und ich stand als Spitzenkandidat der FDP zur Wahl. Dabei wurde ich erneut in die Gemeindevertretung gewählt und werde weiter als einziger Gemeindevertreter der FDP fünf Jahre die Politik in unserer Gemeinde mitgestalten. Ich freue mich auf weitere fünf spannende Jahre.

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