Stiftungsgründung auf gutem Weg

Ich bin seit einiger Zeit daran, eine eigene gemeinnützige Stiftung zu gründen. Nach langer rechtlicher Einarbeitung, nach intensiven Vorarbeiten und Prüfung aller Möglichkeiten habe ich vor einigen Wochen den ersten konkreten Schritt zur Stiftungsgründung gemacht, nachdem ich eine Stiftungssatzung selbst ausgearbeitet hatte. Diese Stiftungssatzung lag nun der zuständigen Behörde zur Prüfung vor. Vorgestern bekam ich den Satzungsentwurf mit zwei kleinen Ergänzungswünschen zurück. Zwei Sätze der Satzung der müssen präzisiert werden, dann wird meine Stiftung genehmigt. Umgehend habe ich die Anpassungen vorgenommen und die so überarbeitete Satzung inzwischen erneut zur abschließenden Beurteilung und Genehmigung eingereicht.

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Die Fliedertochter | Lektüre

Im Moment lese ich ein sehr spannendes und interessantes Buch von Teresa Simon. Es spielt in Österreich zur Zeit des Nationalsozialismus. Es geht um eine nostalgische Glaskugel, ein betörender Fliederstrauch und ein Versprechen, das Jahrzehnte überdauert

Als Paulina von ihrer älteren Freundin gebeten wird, für sie nach Wien zu fahren und ein Erbstück abzuholen, zögert sie keine Sekunde. Ihre geliebte Schneekugel mit dem Wiener Riesenrad nimmt sie mit auf die Reise. In Wien findet sie ein Tagebuch aus den Dreißigerjahren vor, in dem die tragische Geschichte der Luzie Kühn aufgezeichnet ist. Zudem entdeckt Paulina im Wohnzimmer der Familie, wo sie wohnt, exakt die gleiche Schneekugel, die sie selbst im Gepäck hat. Ihre Geschichte scheint irgendwie mit Luzies zusammenzuhängen …

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Die Bibel und die Hilfe für Bedürftige | Chartity

Ich habe ein wenig recherchiert, wie die Bibel sich zur Hilfe für bedürftige Mitmenschen äußert. Ich war nicht überrascht. Das neue Testament ist geprägt von einem Wort: Liebe. Wie anders kann daher die Weisung zum Umgang mit unseren Mitmenschen aussehen, erst recht, wenn sie bedürftig sind?

Hier meine Textstellen in der Bibel:

Sprüche 19,17
„Einem Bedürftigen helfen heißt Gott etwas leihen, der wird es voll zurückerstatten.“

Sprüche 14,31
„Wer den Schwachen unterdrückt, beleidigt seinen Schöpfer. Wer dem Hilflosen beisteht, ehrt ihn.“

„Es geht nicht darum, dass ihr in Not geratet, indem ihr anderen helft; es geht um einen Ausgleich. Im Augenblick soll euer Überfluss ihrem Mangel abhelfen, damit auch ihr Überfluss einmal eurem Mangel abhilft.“ (2 Korinther Kapitel 8, Vers 14)

»Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt – das ist es, was das Gesetz und die Propheten fordern.« (Matthäus 7:12)

Lebt nach dem wichtigsten Gebot in Gottes neuer Welt: “Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!” Wenn ihr das in die Tat umsetzt, handelt ihr richtig. Beurteilt ihr dagegen Arme und Reiche nach unterschiedlichen Maßstäben, dann verstoßt ihr gegen Gottes Gebot und werdet schuldig. (Jakobus 2:8,9)

Sprueche 19:17
Wer sich des Armen erbarmt, der leiht dem HERRN; der wird ihm wieder Gutes vergelten.

Sprueche 14:21
Der Sünder verachtet seinen Nächsten; aber wohl dem, der sich der Elenden erbarmt!

Sprueche 28:27
Wer dem Armen gibt, dem wird nichts mangeln; wer aber seine Augen abwendet, der wird viel verflucht.

5.Mose 15:7
Wenn deiner Brüder irgend einer arm ist in irgend einer Stadt in deinem Lande, das der HERR, dein Gott, dir geben wird, so sollst du dein Herz nicht verhärten noch deine Hand zuhalten gegen deinen armen Bruder,

Jesaja 58:7-11
Brich dem Hungrigen dein Brot, und die, so im Elend sind, führe ins Haus; so du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entziehe dich nicht von deinem Fleisch.…

Matthäus 10:42
Und wer dieser Geringsten einen nur mit einem Becher kalten Wassers tränkt in eines Jüngers Namen, wahrlich ich sage euch: es wird ihm nicht unbelohnt bleiben.

Lukas 6:38
Gebt, so wird euch gegeben. Ein voll, gedrückt, gerüttelt und überfließend Maß wird man in euren Schoß geben, denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch wieder messen.

 

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Krupnik | Polnische Graupensuppe

Ich liebe Suppen! Als ich vor einigen Wochen in Polen war, um den Spuren meiner Vorfahren zu folgen, kaufte ich auch ein typisch polnisches Gericht: Krupnik – Polnische Graupensuppe. Ich erwarb sie als Konserve, um sie mit nach Deutschland nehmen zu können. Leider kaufte ich nur zu wenig davon, denn als ich sie jetzt probierte und die erste Dose öffnete, war ich begeistert. Genau mein Geschmack! Viel Brühe, viel Gemüse, gut gewürzt und mit ein bisschen Speck (nicht wie auf dem Foto unten).

Als ich Anfang Januar wieder nach Polen war, habe ich gleich noch ein paar Gläser dieser herrlichen Suppe gekauft und habe einen ordentlichen Vorrat.

Krupnik – Polnische Graupensuppe

Wer diese Suppe mal selber nachkochen möchte, findet hier ein gutes Rezept.

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Paraguay – nicht schon wieder! | Auswandern

Früher, vor vielen Jahren, hatte ich mal die Idee, aus Deutschland auszuwandern. Wie und wann war nicht klar, nur das Ziel kannte ich: Paraguay. Irgendwann gab ich es auf, dieses Ziel konkret zu verfolgen. Trotzdem verfolgte ich das Geschehen in Paraguay weiter und noch heute horche ich auf, wenn es Berichte aus oder über dieses Land gibt.

Warum Paraguay? Ich glaube, dafür gibt es keine eindeutige Antwort. Sicherlich spielt eine wichtige Rolle, dass es in diesem Land eine Menge deutschsprachiger Menschen gibt. Schon seit über 100 Jahren wandern Deutsche nach Paraguay aus, um ihr Glück in diesem Land zu suchen oder ihren Lebensabend dort zu verbringen. Etwa 5 bis 7 Prozent der Menschen in Paraguay sind deutschsprachiger Herkunft. Es mögen auch politische Gründe eine Rolle gespielt haben, dass Deutsche nach Paraguay ausgewandert sind.

Auch klimatisch ist das Land für mich interessant. Wenn es bei uns in Deutschland kalt ist, ist es dort ordentlich warm, jedoch nicht zu heiß.

Paraguay ist auch kein Reiseland, das überlaufen ist. Es grenzt an keine Meeresküste an, weshalb sich der Tourismus in Grenzen hält.

Terrorismus und Kriminalität halten sich in guten Grenzen.

Bemerkenswert: Der Wahlspruch von Paraguay lautet “Frieden und Gerechtigkeit”.

Momentan höre ich hin und wieder deutschsprachige Sender aus Paraguay, um mehr über das Land zu erfahren:

Radio ZP30 [http://www.zp30.com.py/main/de/]

Radio Neuland [http://www.neuland.com.py/de/nachrichten/radio-neuland]

Ich werde mich weiter informieren. Das Land interessiert mich.

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Deutsch-Französischer Tag

Heute ist der Deutsch-Französische-Tag. Dieser Tag ist in Erinnerung an die deutsch-französische Freundschaft und den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag (Élysée-Vertrag) errichtet worden.

Ich bin sehr froh, dass es zwischen Deutschen und Franzosen Freundschaft gibt. Über viele Jahrhunderte haben sich beide Länder furchtbare Dinge angetan. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges endete diese Zeit des Bruderzwists und die Entwicklung einer sehr engen Partnerschaft begann.

Zu viele Familienangehörige kamen in früheren Zeiten bei Kriegen zwischen Deutschland und Frankreich ums Leben.

Hier ein wunderbares Video zur gemeinsamen Geschichte von Deutschen und Franzosen:

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Wieder daheim

Gestern kam ich gut erholt von meiner einwöchigen Reise nach Polen zurück. Seit heute Morgen sitze ich wieder am Schreibtisch, um aufgelaufene Arbeit abzuarbeiten – privat, beruflich, ehrenamtlich. und morgen geht es mit der Schule weiter. Drei Wochen, dann endet das Semester. Mündliche Abschlussprüfungen stehen an. Wir arbeiten an der Abendhaupt- und Abendrealschule in Frankfurt nicht nur im Dreischichtbetrieb, sondern haben eine schnellere Taktung als an der Tagesschule. Statt im Jahresrhythmus arbeiten wir im Halbjahrestakt. Nach drei Monaten gibt es bei uns Blaue Briefe und eine Zwischenbeurteilung und am Ende eines Halbjahres wird bei uns versetzt. So können unsere Studierenden in einem Jahr den Hauptschulabschluss erreichen und nach zwei Jahren den Realschulabschluss.

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Urlaub in der polnischen Heimat

Heute bin ich mit einem Teil meiner Familie, soweit sie die Mitglieder abkömmlich sind, in Urlaub gefahren. Es geht wieder nach Polen in die Klinika Młodości SPA in Bad Flinsberg (polnisch: Świeradów Zdrój). Eine Woche Sport & Erholung in Niederschlesien.

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Foto aus der Vergangenheit | Ludwig Steil

Ludwig Steil

Bei Aufräumarbeiten in meinem Büro fiel mir dieses Foto in die Hände. Ich vermute, dass es von mir Ende der 70er Jahren aufgenommen wurde. Mein Opa, Ludwig Steil, saß in dem VW Käfer meiner großen Schwester. Im Hintergrund steht meine Oma, Martha Steil, geborene Brocker.

Mein Großvater, den ich heute, fast vierzig Jahre nach seinem Tod noch vermisse, erledigte fast alle seine Wege mit Bus, Bahn und zu Fuß. Er konnte Zeit seines Lebens kein Auto Fahren. Auch Ein Fahrrad konnte er nicht fahren. Wahrscheinlich nutzten meine Großeltern die Gelegenheit, dass meine Schwester sie mit ihrem Auto besuchte, um einen Ausflug zu machen.

 

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Erben, Erbgemeinschaft & Grundstücke

Nachdem meine Mutter vor rund zwei Jahren verstarb und mein Vater Mitte des Jahres leider auch  von uns ging, stand und steht etwas auf meiner Agenda, um das ich mich nicht gerissen habe: Die Berichtigung der Grundbücher der Orte, an denen meine Eltern Grundstücke/Grundstücksanteile besaßen. Dazu muss man wissen, dass grundsätzlich kein Grundbuchamt automatisch nach dem Ableben einer Person, dessen Grundstücke auf die neuen Eigentümer umschreibt. Die Grundbuchämter erhalten keine Informationen über das Ableben des Eigentümers. Die Standesämter, die die Todesfälle registrieren, wissen nicht, ob der Tote Grundstücke besaß.

So kam es beispielsweise, dass nach dem Tod meiner Großmutter 1999 ein Grundstück, welches seit über 100 Jahre im Besitz meiner Familie ist, nicht umgeschrieben wurde. Meine Tante wusste nichts von dem Grundstück. Mein Vater wusste von dem Grundstück, hatte jedoch keine Informationen über die genaue Lage. Außerdem hatte dieses 739  qm große Grundstück als landwirtschaftliche Fläche für meinen Vater nicht viel wert (Gesamtwert ca. 750 Euro). Bauland wird es nicht werden, da es in Grubensenkungsgebiet liegt (Mathildenschacht in Püttlingen, Teil der Grube Viktoria). Zu Lebzeiten meines Vaters fuhr ich mit ihm vor Ort, wo er mir zeigte, wo das Grundstück in etwa liegt. Aufgrund seiner Erkrankung in den letzten Lebensjahren konnte er sich selbst nicht mehr um eine Umschreibung kümmern. Ich konnte dies aus rechtlichen Gründen nicht veranlassen. Mit dem Tod meines Vaters musste jedoch das Grundstück umgeschrieben werden, denn das Unterlassen einer Umschreibung ist eine strafbewehrte Ordnungswidrigkeit. So recherchierte ich im Saarland die genauen Daten des Grundstücks und beantragte einen Erbschein. Mit diesem habe ich heute beantragt, dass das Grundbuchamt des Saarlandes dieses Grundstück und andere Grundstücke, an denen ich durch den Erbfall  Teileigentümer wurde, umschreibt.

Hier die Lage des Grundstücks bei Google Maps:

Jetzt muss ich noch den Landwirt ausfindig machen, der unseren Acker seit Jahrzehnten vertragsfrei und kostenlos bewirtschaftet. Sicherlich werde wir keine großen Summen für diese Fläche fordern können, jedoch erhält der Landwirt mit Hilfe des Ackers wahrscheinlich Geld vom Bund und/oder der EU. Schon die Stilllegung des Ackers kann ihm dabei einige Euro einbringen, obwohl ihm der Grundbesitz weder gehört, noch er darüber vertraglich verfügt.

Natürlich gehört mir der Acker auch nicht alleine. Ich bin Mitglied einer Erbengemeinschaft. Von diesem Grundstück gehört mir 1/6. Jedem der Miteigentümer stehen 1/6 der Einnahmen zu.

Was will ich nun mit meinem Eigentum am Grundstück? Es ist ein rein ideeller Wert, der mich erfreut. Dieses Grundstück stammt noch von meiner UrGroßmutter. Seit 100 Jahren ist es in Familienbesitz. Meine Urgroßeltern, meine Großeltern und mein Vater haben diesen Acker bewirtschaftet.

Darüber hinaus hat dieses Erbe für mich ganz praktische Vorteile: In Püttlingen, wo ich mich ein bis zweimal im Jahr für einige Tage aufhalte, gibt es keinen Campingplatz. Auf diesem Stück Land darf ich zelten, ohne dass es mir jemand verbieten kann, ohne dass ich jemanden um Erlaubnis fragen muss. Das werde ich nutzen!

Ich denke darüber nach, meinen Anteil am Grundstück in eine Familienstiftung einzubringen, um so sicherzustellen, dass dieses Familienerbstück dauerhaft im Familienbesitz zu halten und einen Verkauf auszuschließen. Erste konkrete Schritte habe ich hierzu schon unternommen.

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