Paraguay – nicht schon wieder! | Auswandern

Früher, vor vielen Jahren, hatte ich mal die Idee, aus Deutschland auszuwandern. Wie und wann war nicht klar, nur das Ziel kannte ich: Paraguay. Irgendwann gab ich es auf, dieses Ziel konkret zu verfolgen. Trotzdem verfolgte ich das Geschehen in Paraguay weiter und noch heute horche ich auf, wenn es Berichte aus oder über dieses Land gibt.

Warum Paraguay? Ich glaube, dafür gibt es keine eindeutige Antwort. Sicherlich spielt eine wichtige Rolle, dass es in diesem Land eine Menge deutschsprachiger Menschen gibt. Schon seit über 100 Jahren wandern Deutsche nach Paraguay aus, um ihr Glück in diesem Land zu suchen oder ihren Lebensabend dort zu verbringen. Etwa 5 bis 7 Prozent der Menschen in Paraguay sind deutschsprachiger Herkunft. Es mögen auch politische Gründe eine Rolle gespielt haben, dass Deutsche nach Paraguay ausgewandert sind.

Auch klimatisch ist das Land für mich interessant. Wenn es bei uns in Deutschland kalt ist, ist es dort ordentlich warm, jedoch nicht zu heiß.

Paraguay ist auch kein Reiseland, das überlaufen ist. Es grenzt an keine Meeresküste an, weshalb sich der Tourismus in Grenzen hält.

Terrorismus und Kriminalität halten sich in guten Grenzen.

Bemerkenswert: Der Wahlspruch von Paraguay lautet “Frieden und Gerechtigkeit”.

Momentan höre ich hin und wieder deutschsprachige Sender aus Paraguay, um mehr über das Land zu erfahren:

Radio ZP30 [http://www.zp30.com.py/main/de/]

Radio Neuland [http://www.neuland.com.py/de/nachrichten/radio-neuland]

Ich werde mich weiter informieren. Das Land interessiert mich.

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Deutsch-Französischer Tag

Heute ist der Deutsch-Französische-Tag. Dieser Tag ist in Erinnerung an die deutsch-französische Freundschaft und den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag (Élysée-Vertrag) errichtet worden.

Ich bin sehr froh, dass es zwischen Deutschen und Franzosen Freundschaft gibt. Über viele Jahrhunderte haben sich beide Länder furchtbare Dinge angetan. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges endete diese Zeit des Bruderzwists und die Entwicklung einer sehr engen Partnerschaft begann.

Zu viele Familienangehörige kamen in früheren Zeiten bei Kriegen zwischen Deutschland und Frankreich ums Leben.

Hier ein wunderbares Video zur gemeinsamen Geschichte von Deutschen und Franzosen:

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Wieder daheim

Gestern kam ich gut erholt von meiner einwöchigen Reise nach Polen zurück. Seit heute Morgen sitze ich wieder am Schreibtisch, um aufgelaufene Arbeit abzuarbeiten – privat, beruflich, ehrenamtlich. und morgen geht es mit der Schule weiter. Drei Wochen, dann endet das Semester. Mündliche Abschlussprüfungen stehen an. Wir arbeiten an der Abendhaupt- und Abendrealschule in Frankfurt nicht nur im Dreischichtbetrieb, sondern haben eine schnellere Taktung als an der Tagesschule. Statt im Jahresrhythmus arbeiten wir im Halbjahrestakt. Nach drei Monaten gibt es bei uns Blaue Briefe und eine Zwischenbeurteilung und am Ende eines Halbjahres wird bei uns versetzt. So können unsere Studierenden in einem Jahr den Hauptschulabschluss erreichen und nach zwei Jahren den Realschulabschluss.

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Urlaub in der polnischen Heimat

Heute bin ich mit einem Teil meiner Familie, soweit sie die Mitglieder abkömmlich sind, in Urlaub gefahren. Es geht wieder nach Polen in die Klinika Młodości SPA in Bad Flinsberg (polnisch: Świeradów Zdrój). Eine Woche Sport & Erholung in Niederschlesien.

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Foto aus der Vergangenheit | Ludwig Steil

Ludwig Steil

Bei Aufräumarbeiten in meinem Büro fiel mir dieses Foto in die Hände. Ich vermute, dass es von mir Ende der 70er Jahren aufgenommen wurde. Mein Opa, Ludwig Steil, saß in dem VW Käfer meiner großen Schwester. Im Hintergrund steht meine Oma, Martha Steil, geborene Brocker.

Mein Großvater, den ich heute, fast vierzig Jahre nach seinem Tod noch vermisse, erledigte fast alle seine Wege mit Bus, Bahn und zu Fuß. Er konnte Zeit seines Lebens kein Auto Fahren. Auch Ein Fahrrad konnte er nicht fahren. Wahrscheinlich nutzten meine Großeltern die Gelegenheit, dass meine Schwester sie mit ihrem Auto besuchte, um einen Ausflug zu machen.

 

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Erben, Erbgemeinschaft & Grundstücke

Nachdem meine Mutter vor rund zwei Jahren verstarb und mein Vater Mitte des Jahres leider auch  von uns ging, stand und steht etwas auf meiner Agenda, um das ich mich nicht gerissen habe: Die Berichtigung der Grundbücher der Orte, an denen meine Eltern Grundstücke/Grundstücksanteile besaßen. Dazu muss man wissen, dass grundsätzlich kein Grundbuchamt automatisch nach dem Ableben einer Person, dessen Grundstücke auf die neuen Eigentümer umschreibt. Die Grundbuchämter erhalten keine Informationen über das Ableben des Eigentümers. Die Standesämter, die die Todesfälle registrieren, wissen nicht, ob der Tote Grundstücke besaß.

So kam es beispielsweise, dass nach dem Tod meiner Großmutter 1999 ein Grundstück, welches seit über 100 Jahre im Besitz meiner Familie ist, nicht umgeschrieben wurde. Meine Tante wusste nichts von dem Grundstück. Mein Vater wusste von dem Grundstück, hatte jedoch keine Informationen über die genaue Lage. Außerdem hatte dieses 739  qm große Grundstück als landwirtschaftliche Fläche für meinen Vater nicht viel wert (Gesamtwert ca. 750 Euro). Bauland wird es nicht werden, da es in Grubensenkungsgebiet liegt (Mathildenschacht in Püttlingen, Teil der Grube Viktoria). Zu Lebzeiten meines Vaters fuhr ich mit ihm vor Ort, wo er mir zeigte, wo das Grundstück in etwa liegt. Aufgrund seiner Erkrankung in den letzten Lebensjahren konnte er sich selbst nicht mehr um eine Umschreibung kümmern. Ich konnte dies aus rechtlichen Gründen nicht veranlassen. Mit dem Tod meines Vaters musste jedoch das Grundstück umgeschrieben werden, denn das Unterlassen einer Umschreibung ist eine strafbewehrte Ordnungswidrigkeit. So recherchierte ich im Saarland die genauen Daten des Grundstücks und beantragte einen Erbschein. Mit diesem habe ich heute beantragt, dass das Grundbuchamt des Saarlandes dieses Grundstück und andere Grundstücke, an denen ich durch den Erbfall  Teileigentümer wurde, umschreibt.

Hier die Lage des Grundstücks bei Google Maps:

Jetzt muss ich noch den Landwirt ausfindig machen, der unseren Acker seit Jahrzehnten vertragsfrei und kostenlos bewirtschaftet. Sicherlich werde wir keine großen Summen für diese Fläche fordern können, jedoch erhält der Landwirt mit Hilfe des Ackers wahrscheinlich Geld vom Bund und/oder der EU. Schon die Stilllegung des Ackers kann ihm dabei einige Euro einbringen, obwohl ihm der Grundbesitz weder gehört, noch er darüber vertraglich verfügt.

Natürlich gehört mir der Acker auch nicht alleine. Ich bin Mitglied einer Erbengemeinschaft. Von diesem Grundstück gehört mir 1/6. Jedem der Miteigentümer stehen 1/6 der Einnahmen zu.

Was will ich nun mit meinem Eigentum am Grundstück? Es ist ein rein ideeller Wert, der mich erfreut. Dieses Grundstück stammt noch von meiner UrGroßmutter. Seit 100 Jahren ist es in Familienbesitz. Meine Urgroßeltern, meine Großeltern und mein Vater haben diesen Acker bewirtschaftet.

Darüber hinaus hat dieses Erbe für mich ganz praktische Vorteile: In Püttlingen, wo ich mich ein bis zweimal im Jahr für einige Tage aufhalte, gibt es keinen Campingplatz. Auf diesem Stück Land darf ich zelten, ohne dass es mir jemand verbieten kann, ohne dass ich jemanden um Erlaubnis fragen muss. Das werde ich nutzen!

Ich denke darüber nach, meinen Anteil am Grundstück in eine Familienstiftung einzubringen, um so sicherzustellen, dass dieses Familienerbstück dauerhaft im Familienbesitz zu halten und einen Verkauf auszuschließen. Erste konkrete Schritte habe ich hierzu schon unternommen.

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Bereits vor einigen Jahren sah ich eine Reportage über einen Menschen, der in meiner Heimatregion Weilburg, genauer gesagt in Mengerskirchen, im Wald lebt und sich weitestgehend aus dem modernen Leben in unserer Gesellschaft verabschiedet hat. Er lebt von den Einnahmen, die er durch Schafzucht erzielt, wohnt im Bauwagen und verfügt weder über einen Anschluss an das öffentliche Strom- noch Wasser- und Abwassernetz. Mich beeindruckte diese Dokumentation und diese mutige Lebensweise. Natürlich hat auch er Anknüpfungspunkte an die moderne Zeit. So muss auch er zu einem Arzt gehen, wenn er sich verletzt hat order ernsthaft krank ist. Auch er geht für einige Dinge in einen Supermarkt. Aber er reduziert das Konsumieren auf das absolute Mindestmaß. Es ist ein Gegenmodell zu unserer Zeit. Respekt!

Ist der gute Mann glücklich? Ich glaube, er ist auf seine Weise zufrieden mit seinem Leben und lebt mit sich im Einklang. Seine Wünsche, die er im Film äußert, sind Kleinigkeiten.

Möchte ich auch so leben? Nein! Aber ich überprüfe meinen Lebensstil gelegentlich  dahingehend, ob das alles nötig ist, was ich konsumiere. Bislang fand ich immer viele Dinge, die ich eigentlich nicht brauchte, die ich aber trotzdem gekauft hatte. Ballast abwerfen tut gut. Würde die gesamte Weltbevölkerung auf dem Niveau leben, wie ich es tue, hätten wir eine ökologische Katastrophe. Wir Menschen in den Industrienationen verbrauchen mehr Ressourcen, als uns im Sinne einer gerechten Weltordnung zukommen, während der Rest der Weltbevölkerung sich bescheiden muss. Auch als Christ mental eine Herausforderung.

Ob der Waldmensch noch lebt? Ob er noch von den Behörden im Wald geduldet wird?

Hier die Dokumentation, die sehr sehenswert ist:

 Teil 1

Teil 2

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Alles Gute für 2019

Ich bin mit meiner Familie gut in das Jahr 2019 gekommen und wünsche noch einmal allen Lesern meines Blogs alles Gute für 2019.

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Jahreswechsel | NEUjahr | aufRÄUMEN

Das Jahr 2018 geht zu Ende. Es war ein durchwachsenes Jahr für mich und nicht immer einfach. Negativer Höhepunkt war der Tod meines Vaters.

Aber jeder Jahreswechsel kann auch ein Neubeginn sein. Ich möchte den Jahreswechsel zu 2019 nutzen, um mal aufzuräumen, auszumisten, neu zu ordnen, neu zu gewichten. Innen wie außen. Materiell wie geistig. Ich habe in 2018 erste Schritte unternommen. Ich bin schon neugierig, was 2019 bringt. Es ist noch deutlich Luft nach oben.

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein gutes Jahr 2019. Mögen sich Ihre Wünsche und Hoffnungen realisieren lassen!

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Frohe Weihnachten und ein gutes 2019

Ich wünsche allen Bekannten, Freunden und Verwandten ein frohes und erholsames Weihnachtsfest. Auch das Jahr 2019 möge ein gutes Jahr werden.

Ich werde bis zum 31.12. erst einmal Weihnachten feiern und anschließend Arbeiten korrigieren. Danach habe ich einmal nichts geplant. Einfach mal total runterfahren.

Im neuen Jahr geht es dann mit der Familie nach Polen in ein Kurhotel. Dann steht Polen entdecken, Genuss und Fitness auf der Agenda.

Die Politik steht hinten an und ich werde nur auf das Notwendigste reagieren.

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